Das Einbürgerungsrecht wird in unserem Büro von
Herrn Rechtsanwalt Szabo
bearbeitet.

Einbürgerung


Die Einbürgerung von Ausländern richtet sich nach den §§ 8 – 16 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG).

Der für die Praxis wichtigste Einbürgerungstatbestand ist in § 10 StAG geregelt. Demnach ist ein Ausländer einzubürgern, wenn die dort aufgestellten Voraussetzungen erfüllt sind. Die Wichtigsten sind

  • 8 Jahre rechtmäßiger Inlandsaufenthalt
  • eigenständige Sicherung des Lebensunterhaltes
  • Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit
  • keine Vorstrafen
  • ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache
  • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland

Von verschiedenen Einbürgerungsvoraussetzungen kann abgewichen werden. Das Gesetz kennt viele Ausnahmen, z. B. bei körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.
Auch hindern z. B. Vorstrafen bis zu einem gewissen Umfang die Einbürgerung nicht, § 12a Abs. 1 StAG. Vorstrafen spielen auch keine Rolle mehr, wenn diese aus dem Bundeszentralregister nach Ablauf bestimmter Fristen, die von der Höhe des Strafmaßes abhängen, zu löschen sind.

Auf alle Fragen des Einbürgerungsrechts einzugehen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Trotzdem noch einige Hinweise:

  • Ehegatten und Kinder können häufig sogleich mit eingebürgert werden, ohne dass in deren Person alle Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllt sein müssten
  • bei Ausländern, deren Ehegatten Deutsche sind, kann die Einbürgerung unter erleichterten Voraussetzungen und in der Regel schon nach 3-jährigem rechtmäßigen Inlandsaufenthalt erfolgen
  • von der Voraussetzung der Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit kann in vielen Fällen abgesehen werden, § 12 StAG
  • in Deutschland geborene Kinder von Ausländern erwerben die deutsche Staatsangehörigkeit bei 8-jährigem rechtmäßigen Voraufenthalt der Eltern

Für Rückfragen zum Thema Einbürgerung steht Ihnen Herr Rechtsanwalt André Szabo unter 07071 / 407870 oder über unser Kontaktformular zur Verfügung.

Wir informieren Sie gerne über den möglichen Ablauf Ihres Falles und entstehende Kosten. Scheuen Sie sich nicht zu fragen.

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